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Schuhregal (Schuhaufhängung Version 2)

Leider ist unsere bisherige Schuhlösung nicht so stabil wie gehofft. Die Stäbe sind lediglich mit einer Schraube befestigt und brechen sehr schnell ab. Zudem ist der Stab nicht „tief genug“ im Holz und erfährt dadurch nur sehr wenig Unterstützung. Daher habe ich dieses Jahr ein Schuhregal gebaut, welches hoffentlich länger hält.

Dafür brauchst du

Werkzeug

  • Holzsäge  (ich habe alles mit einer Stichsäge gesägt, da wir nichts anderes dabei haben. Lange gerade Schnitte lassen sich aber mit einer Kreissäge besser sägen)
  • Pinsel
  • Schleifpapier
  • Metermaß
  • Geodreieck
  • Anschlagwinkel
  • Bohrmaschine und Holzbohrer

  •  

Material

  • 10mm Birkensperrholz (Menge abhängig von der Größe deines Regals) für die Regalböden
  • 10mm Birkensperrholz für die Rückwand (optional)
  • Holzfarbe
  • Schrauben

& so baust du das Schuhregal

Schritt 1: Ausmessen & Vorüberlegungen

Das Bild zeigt die Schuhaufhängung mit Klapptisch. Die Schuhaufhängung soll nun durch ein stabileres Schuhregal ersetzt werden.

Ich habe zuerst unsere Schuhe ausgemessen. Die Schuhe meines Partners sind etwa 12-15cm breit, meine etwa 10-12cm. Zudem haben die großen Schuhe eine Länge von etwa 33cm, die kleinen 27cm.

Anschließend den verfügbaren Platz. Im unteren Bereich sind es 44,5cm, oben 37cm und eine Gesamthöhe von 84cm. Da im oberen Bereich der Klapptisch angebracht ist (siehe Anleitung für den Klapptisch) ist nur der untere Bereich für das Schuhregal da. Die Rückwand und der Klapptisch bleibt erhalten, ich ersetze nur das Schuhregal.

In den Raum hinein ist eine tiefe von 20cm vergügbar. Die Schuhe werden am Ende etwas „rausstehen“, daher sind meine Seitenbretter etwa 15cm tief. Zudem werden die Böden, auf denen die Schuhe später stehen werden geckippt um den Platz optimal ausnutzen zu können. Dazu später mehr.

Schritt 2: Winkel der Böden bestimmen

Das Bild zeigt den unteren Teil des Schuhregals mit Böden im 45 Grad Winkel
Plan vom fertigen Schuhregal mit 4 Einlegeböden und kleinem Ablagefach oben
  • Säge
  • Sperrholz
  • Bleistift
  • Geodreieck

Die Schuhe von meinem Partner sind sehr groß. Um zu prüfen, ob die Schuhe überhaupt so hinpassen habe ich den unteren Teil einmal Probe gebaut. 

Dazu habe ich einmal die Seitenwände zurechtgesägt und die Böden. Die Böden sind 19cm tief und im 45 Grad-Winkel angeordnet. Der Abstand beträgt 19cm.

Leider hat das nicht so gut gepasst. Die Schuhe standen über den verfügbaren Platz von 20cm hinaus.

Daraus habe ich zwei Erkenntnisse gewonnen:

  1. Die Böden müssen steiler angeordnet werden. Ich habe dann 55 Grad gemacht.
  2. Der Abstand der einzelnen Böden muss größer werden. Um maximal viele Schuhe unterzubringen habe ich oberhalb der zwei unteren Bretter 20cm gelassen (Bereich für die großen Schuhe) und oberhalb der zwei oberen Bretter 17cm (Bereich für kleine Schuhe und unsere Latschen).

Dazu habe ich mir ebenfalls einen Plan mit Sketchup modelliert. Die Maße sind wie folgt:

Böden

  • Boden 1 und 2 (von unten): 19×42,5cm
  • Boden 3 und 4 (von unten): 19x35cm
  • Boden 5 (Ablagefach): 18x35cm

Seitenwände

  • links: 84x15cm
  • rechts unten: 28x15cm
  • rechts oben: 44x15cm

Schritt 3: Sägen

  • Säge
  • Sperrholz

Nach dem die Maße standen habe ich nun alle Bretter zurechtgesägt.

Schritt 4: Anzeichnen und Probe-Zusammenbauen

testweise zusammengebautes Schuhregal
  • Bleistift
  • Geodreieck
  • Metermaß
  • Bohrmaschine + Bohrer
  • Schrauben

Da die ganzen Böden schräg angebracht werden, habe ich zuerst die genauen Positionen auf den Seitenwänden markiert. 

Anschließend habe ich die Seitenwände vorgebohrt, überall dort, wo später ein Boden festgeschraubt werden soll.

Dann habe ich alle Böden mit den Seitenwänden verschraubt.

Ich habe das Schuhregal einmal testweise zusammengebaut um zu prüfen ob alles so passt. Zudem möchte ich auf meinem fertigen Stück keine Bleistiftmarkierungen. Die Markierungen werden später weggeschliffen und die Bohrlöcher dienen als Markierung.

Schritt 5: Überlegung zu Abrundungen + Sägen

Schuhregal mit Markierungen zum Sägen der Ecken
  • Säge
  • Holzbretter

Ich habe mir dann noch notiert welche Ecken und Kanten weg bzw. abgerundet werden sollen. Wichtig ist auch, alle Bleistiftreste zu entfernen. Das habe ich mir einmal in einem Bild und auch direkt am Holz notiert, damit ich genau weiß, wo ich sägen muss.

Im Bild

  • gelb: hier wird die Ecke komplett abgesägt, parallel/an der Kante des Boden entlang
  • Rot: hier wird die Ecke abgerundet, so das mensch nicht dran hängen bleibt
  • grün: bei dem Boden für das Ablagefach stanten die Ecken oben und unten etwas über die Seitenwände über. Dort habe ich die Ecken abgesägt. Das kann mensch mit einer Oberfräse machen. Die stand mir aber leider nicht zur Verfügung. Bei meiner Stichsäge kann der Winkel des Sägeblattes verändert werden, so dass mensch schräg sägt. Ich habe das Sägeblatt im passenden Winkel zu meiner angezeichneten Linie eingestellt und abgesägt.

Da im nächsten Schritt alle Bleistiftmarkierungen entfernt werden habe ich in vor dem Zerlegen einige Bilder gemacht, so das ich anhand der Maßerung erkennen kann, welches Brett an welche Stelle gehört, wenn ich das Regal später zusammenbaue.

Schritt 6: Schleifen & Streichen

  • Zugesägte Holzbretter
  • Schleifpapier
  • Pinsel
  • Farbe

Ich habe nun alles ordentlich abgeschliffen, insbesondere die Kanten angefast. Anschließend habe ich es mehfrach gestrichen. Nach jedem Streichen habe ich nochmal leicht zwischengeschliffen.

Schritt 7: Zusammenbauen

Nun werden alle Bretter zusammengeschraubt.

Schritt 8: An der Rückwand befestigen

Schuhregal v2 an Rückwand befestigt

Ich habe dazu die Rückwand ausgebaut und von hinten das Regal mit der Rückwand verbunden. Dazu habe ich 3x18mm Schrauben genutzt. Unbedingt vorbohren, damit es nicht ausbricht.

Anschließend habe ich alles wieder im Camper montiert.